Wal und Wahnsinn – Volume 2 mit Peer Review
Eine Fortsetzung des ersten Experiments: ChatGPT schrieb acht weitere fiktive Beiträge im Stil klassischer und zeitgenössischer sozialwissenschaftlicher Autoren. Claude übernahm das Peer Review.
Co-Autoren: ChatGPT (fiktive Beiträge), Claude (Peer Review)
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Wal und Wahnsinn – Ein fiktives Geleitwort
Ich habe ChatGPT die Aufgabe gestellt, einen Titel und Abstract für ein Geleitwort zu diesem Buch zu erstellen, wenn es von einem Kollegen geschrieben worden wäre, der eine Schwäche für komplexe Gesellschaftstheorie hat.
Titel: Timmy bildet nicht. Strandung, Un_Ort und posthumane Demokratie nach der Zukunft
Das Geleitwort liest Timmy nicht als bloßes Zeichen, über das Deutschland spricht, sondern als nicht-humanen Störkörper im Krisendispositiv der Republik. Die Strandung in der Wismarer Bucht erscheint als Un_Ort: ein materiell-medialer Welten|Raum, in dem Tierkörper, Küstenrecht, Affekte, Plattformlogiken, ökologische Verletzbarkeit und nationale Selbstbeschreibung ineinander geraten. Timmy wird damit weder zum Opfer noch zur Metapher, sondern zu einer posthumanen Bildungsmaschine, die die Bedingungen politischer Orientierung selbst verschiebt.
Ausgehend von der Frage, was eine Gesellschaft an einem gestrandeten Wal über sich zu wissen glaubt, skizziert der Beitrag eine radikale Demokratiebildung jenseits souveräner Deutung. Nicht das richtige Urteil über Timmy steht im Zentrum, sondern die Unterbrechung jener Ordnungen, die Mitleid, Empörung, Expertise und Rettung routiniert verteilen. Das Geleitwort schlägt vor, den Wal nicht vorschnell zu lesen, sondern mit ihm anders zu hören, anders zu gehen, anders betroffen zu sein: als Übung in einer politischen Bildung, die nicht beim Menschen beginnt und nicht bei der Krise endet.
Sätra Januar–April 2026
Der Winter war schön und kalt; im Grunde hatten wir hier drei ordentliche Winter in Folge, diesmal mit ziemlich dramatischen Nordlichtern im März.
Continue reading “Sätra Januar–April 2026”Facebook as political diary?
Ich hatte Facebook als eine Art Tagebuch für Notizen und Kommentare zur Zeitgeschichte (halt das, was mich interessiert, hauptsächlich beruflich) schon fast abgeschrieben, weil der Feed über die Jahre immer unübersichtlicher und von sinnloser Werbung bzw. Vorschlägen durchsetzt wurde.
Aber die Exportoption plus eine Zusammenstellung der relevanten Posts und Kommentare (in meinem Fall: political & social science commentary) und zusammenfassende Auswertung über AI (hier: ChatGPT) funktioniert dann doch erstaunlich gut.
Ich lade die Zusammenfassung hier einmal hoch, falls diese Art der Nutzung von Facebook für andere relevant sein könnte (sieh unten).
Was fehlt und wofür ich Facebook ursprünglich vor allem genutzt habe ist ein Feed, der mir die Beiträge von FB-Freunden, an denen ich inhaltlich interessiert bin, priorisiert und zuverlässig liefert. Das klappt schon lange nicht mehr und wurde – bestenfalls – von Buster Keaton reels und videos verdrängt. Interessante Beiträge sehe ich nur noch erratisch oder wenn ich gezielt auf die Seiten dieser FB-Freunde gehe und danach suche.
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