{"id":1191,"date":"2018-03-09T17:17:56","date_gmt":"2018-03-09T16:17:56","guid":{"rendered":"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/?page_id=1191"},"modified":"2019-03-16T14:15:43","modified_gmt":"2019-03-16T13:15:43","slug":"tbilisi-13-dezember-1992","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/diaries\/tagebuch-leningrad-st-petersburg-tbilisi-1991-1993\/georgien-1992-93\/tbilisi-13-dezember-1992\/","title":{"rendered":"Tbilisi, 13. Dezember 1992: Godovshino, Intelligentsiya, Nino Zakareadze"},"content":{"rendered":"<p>Heute mit Ljoscha, der sich bewu\u00dft f\u00fcr mich zu einem Schl\u00fcssel zur hiesigen Intelligenzija macht, auf einer Totenfeier anl\u00e4\u00dflich des einj\u00e4hrigen Verschiedenseins einer Eteri Petrowa Toporidse gewesen. Diese war enge Freundin der durchaus nicht unbekannten K\u00fcnstlerin Elena Achwlediaki (1902-1975), deren Wohnhaus sie nach dem Tod der K\u00fcnstlerin als Museum weiterf\u00fchrte. So wurde sie zur Seele der K\u00fcnstler\/Intelligenzija Gruppe, die sich um Werk und Pers\u00f6nlichkeit Elenas Achwlediani sammelten.<a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA-Fuji100_tbilisi_1996_-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1195\" src=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA-Fuji100_tbilisi_1996_-8.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"674\" srcset=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA-Fuji100_tbilisi_1996_-8.jpg 1000w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA-Fuji100_tbilisi_1996_-8-300x202.jpg 300w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA-Fuji100_tbilisi_1996_-8-768x518.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Haus liegt in einem der privilegierteren Stadtteile Tbilisis. Es ist ein typisches altes Wohnhaus, mit nostalgischem Hof, Holzbalkons mit traditionellen Schnitzereien, hoher Decke usw. ..<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerin selbst lebte und studierte einige Zeit in Frankreich, war als praktizierende Lesbe Zentrum der tbilissier Szene und malte vor allem ihre Heimat, recht detailliert.<\/p>\n<p>Die Reden, die auf Eteri gehalten wurden, vom Direktor des Kunstmuseums Georgiens, verschieden Kunstkritikern\/Experten, Verwandten und Bekannten von ihr (einschlie\u00dflich Ljoschas), strichen bemerkenswert intelligent und gar nicht profan die Verstorbene als eine Integrationsfigur f\u00fcr einen gro\u00dfen und sehr verschiedenen Kreis von mit Kunst verbundenen Menschen heraus, ihren aktiven (handelnden) Anteil an dem Werk von K\u00fcnstlern, indem sie es als energievoller Katalysator interessierten Menschen zug\u00e4nglich trachte und die gro\u00dfe W\u00fcrde, mit der sie ihren Mitmenschen gegen\u00fcber trat.<\/p>\n<p>Die gesamte Feier war nicht im Geringsten kitschig oder gek\u00fcnstelt. Au\u00dferdem lernte ich verstehen, da\u00df es tats\u00e4chlich eine sich sehr deutlich abzeichnende tbilissier Intelligenz gibt, die sehr weit entfernt von der auf der Stra\u00dfe sichtbaren Alltagskultur, interkulturell zwischen Ru\u00dfland und Georgien existiert.<\/p>\n<p>Ich fand endlich die Georgier, die ich, Iveries Aura im Bewu\u00dftsein habend, die letzten eineinhalb Monate vermi\u00dfte. Ich habe Intelligenz und Sch\u00f6nheit \u2013 tats\u00e4chlich unabh\u00e4ngig vom Alter der Menschen &#8211; noch nie so eng verbunden gesehen.<a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA_002_GEO1997.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1196\" src=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA_002_GEO1997.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"640\" srcset=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA_002_GEO1997.jpg 1000w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA_002_GEO1997-300x192.jpg 300w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DIA_002_GEO1997-768x492.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auff\u00e4llig war weiter, da\u00df diese Tradition einer kulturtragenden und weiterentwickelden Schicht mit der Generation der Mittdrei\u00dfiger aufh\u00f6rt. sind die Generationen, die ihren Geist noch ausrichten konnten auf das, was die Menschen vereint, bereit waren, die Vorz\u00fcge aus dem Kontakt zwischen Kulturen (russischer, georgischer, abchasischer usw.) sch\u00f6pferisch zu verwerten und eben dadurch eine gro\u00dfe, eigenst\u00e4ndige Kultur erschufen. Der Verlust dieser kritischen Offenheit zwischen Kulturen wurde von manchem Redner bedauert. Eine mit Ljoscha bekannte Abchasin, die seit dem Kriegsausbruch in Abchasien viel durchgemacht hat (K\u00fcndigungsdrohungen, Isolation), erlitt w\u00e4hrend ihrer Rede einen Migr\u00e4neanfall.<\/p>\n<p>Ein Pianist lie\u00df leidenschaftliche Gebete auf dem Klavier entstehen. Er diente seiner Zeit in Sibirien als Soldat; dort froren ihm zu seinem gro\u00dfen Ungl\u00fcck Teile seiner linken Hand ab und erst unter der Obhut Eteries, die er zuf\u00e4llig kennen lernte, gewann er sein Selbstvertrauen zur\u00fcck und ging seinem Beruf weiter nach.<\/p>\n<p>Auch lernte ich eine alte Bekannte Gamsachhurdias kennen, die mir etwas Klarheit in Bezug auf die Entwicklung seiner Pers\u00f6nlichkeit im Einflu\u00df von zun\u00e4chst Repression und dann eigener Macht schaffte. Verfolgungswahn und Opportunismus waren ihm schon lange zu eigen. Interessant, da\u00df er in seinen jungen Jahren Anh\u00e4nger Rudolf Steiners gewesen ist und \u00fcber seine Lehre sogar Vorlesungen gehalten hat.<\/p>\n<p>Ferner mich von der Anwesenheit der Enkelin eines der ber\u00fchmtesten georgischen Schauspielers Sergo Zakareadze, Ur-Enkelin der Diva Nino Chkhezidze (und Nichte der eben erw\u00e4hnten Frau, Irina Tschartuschwilis) einnehmen lassen: Eine klangvolle Sch\u00f6nheit in ihren Drei\u00dfigern, die anr\u00fchrt, sachte, wie man eine gro\u00dfe Glocke anschl\u00e4gt, um ihre Klangtiefe zu testen, von ihrer Wirkung wei\u00df und doch nicht spielerisch wirkt. Sie und Irina Tsch. werde ich morgen auf einen Tee wiedersehen.<\/p>\n<p>Wieder zu Hause brachte mir Tiniko Brot und selbstgemachtes Gelee vorbei. Ich begleitete sie noch nach Hause und lie\u00df mich gl\u00fccklicher Weise darauf ein, ihrer Familie, bestehend aus Tochter, zwei Schwestern, einem Bruder, der Stiefmutter und dem abwesenden Vater, vorgestellt zu werden. Ihre verheiratete \u00e4ltere Schwester mit Kind, von beachtlicher Sch\u00f6nheit, erinnert \u00e4u\u00dferlich, wie im Betragen und Weltempfinden sehr an Celia.<a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_008georgien1997.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1197\" src=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_008georgien1997.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"655\" srcset=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_008georgien1997.jpg 1000w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_008georgien1997-300x197.jpg 300w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_008georgien1997-768x503.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ljoscha wird wohl bald so richtig losschwuchteln. Er ist sehr protektiv was mich angeht, vor allem gegen Einfl\u00fcsse von Frauen auf meine Zeitgestaltung (Tiniko). Allgemein halten Georgier Ausl\u00e4nder nicht f\u00fcr besonders \u00fcberlebensf\u00e4hig in dem Land, das sie selbst so lieben.<\/p>\n<p>Der Verdienst von \u00c4rzten, Journalisten und anderen Berufen des Bildungsb\u00fcrgertums 1iegt unter 2000 Rubeln. Butter kostet bis zum Januar 300 Rubel, Brot 25R, ein Liter Benzin 300R. Ab Januar wird Butter \u00fcber tausend R. kosten, Brot \u00fcber l00R.,<\/p>\n<p>Tinikos Vater ist der reiche Besitzer einer Brauerei und mehrer Patente zur Sektherstellung, guter Zugang zu edlem Fusel tat sich mir da auf. Tiniko selbst ist schwer herzklappenkrank und etwas hexenhaft. Das Verlieben habe ich ihr schon untersagt.<a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_015georgien1997.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1198\" src=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_015georgien1997.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"655\" srcset=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_015georgien1997.jpg 1000w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_015georgien1997-300x197.jpg 300w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/APS787-761_015georgien1997-768x503.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als ich mein beliebtes Psycho-Mal-Test-Spiel mit ihr und ihrer sch\u00f6nen Schwester spielte, versagte beim anwesenden Bruder selbst fast die Herzklappe, als es an die Erkl\u00e4rung von Schlange und das Wasser ging. Er bemerkte georgisch verstimmt, da\u00df die Mutter (die sch\u00f6ne Schwester war gemeint) den Vater (der Nachbar) nicht mit dem Kind alleine lassen d\u00fcrfe, heitzte mich unter geh\u00f6rigem Gummieverschlei\u00df doch noch um halb Eins nach Haus.<\/p>\n<p>Besitzdenken und damit Eiversucht nimmt in Georgien einen sehr wichtigen Platz ein, besonders nat\u00fcrlich in Bezug auf den Partner (den beide weit von ihrer Pers\u00f6nlichkeit und der Sexualit\u00e4t entfernt zeichneten) und die Kinder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin ein Mensch ohne Geschichte. Es ist da nichts Wesentliches in meiner Vergangenheit, aus dem ich mein Selbst ableiten w\u00fcrde.<a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/skf30B1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1236\" src=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/skf30B1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"753\" srcset=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/skf30B1.jpg 1000w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/skf30B1-300x226.jpg 300w, http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/skf30B1-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eben war ich bei Menschen mit starker Geschichte. Noch erwehren sie sich der Versuchung. von dieser Geschichte ganz in Besitz genommen zu werden. Eine junge Professorin f\u00fcr Orientalistik nahm sich mit gesalzener Ironie in Wort und lebendiger Mimik aus dem Kreis der sich in Erinnerung findenden. Kito mit Nahmen hat einen Verstand von eindrucksvoller sch\u00e4rfe und nimmt dem ewigen &#8220;Und fr\u00fcher war Tbilissi die lebenslustigste, herzlichste Stadt Europas&#8221; Gequatsche die Maske ab. 365 Tage Karneval im Jahr sind permanenter Selbstbetrug. Die sch\u00f6ne Nino hingegen, verheiratet mit einem recht bekannten Filmregisseur, Enkelin eines der ber\u00fchmtesten Schauspieler der Sowjetunion und Urenkelin der ihrerseits bekanntesten Diva des Tbilissier Theaters, schenkte dem, was ich von mir gab, nicht die geringste Beachtung, sondern zog es vor, sich vor mir als aufmerksamen Betrachter kunstvoll und elegant zu inszenieren. Leichte Spannung wurde der Situation dadurch zuteil , da\u00df ihre Tante, Irina AC. , bei der wir zu Gast waren, ebenfalls bem\u00fcht war, sich selbst in ihrer Vergangenheit zum Gefallen der G\u00e4ste aufzutragen. Ihre kultivierte Selbstgef\u00e4lligkeit sch\u00f6pft sie vor allem aus den Bekanntschaften und Treffen mit Sternen am Firmament eines einstigen \u00f6ffentlichen Lebens. So trank ich, w\u00e4hrend mir die Lieblingstasse Gamsachhurdias gezeigt wurde, Tee aus der Tasse, aus der der F\u00fchrer der Menschewiki zur Zeit der dreij\u00e4hrigen georgischen Republik immer getrunken hatte. Wenn ich selbst zu Wort kam und ausreden gelassen wurde, so nur aus H\u00f6flichkeit, ansonsten war ich gerngesehener Zuschauer. Trotz alledem war die Stimmung nicht im Geringsten affektiert und durchaus angenehm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine filmreife Geschichte erz\u00e4hlte Nino: Nach New York wurde ein georgischer M\u00e4nnerchor direkt aus den Bergen Swanetis eingeflogen. Diese Kerle von echtem Schrot und Korn hatten in ihrem Leben noch nicht Tbilissi, geschweige denn Moskau gesehen und wurden dementsprechend unbedarft im Hilton abgeliefert. Ein wohlmeinender Bass mit m\u00e4chtigem Bart f\u00fcgte eine neue Variante zu dem Repertoire der unz\u00e4hligen Toiletten-Szenen hinzu: Nachdem der B\u00e4r einen m\u00e4chtigen Bergschi\u00df in die Klosch\u00fcssel entlassen hatte, sp\u00fclte er, wie es sich geh\u00f6rt. Die Sp\u00fclung war nun aber eine von denen, die das Becken erst ganz mit Wasser f\u00fcllen und es dann vollst\u00e4ndig entleeren. Der arme Swan sah nun, wie sich seine frische Schei\u00dfe empor gegen die Decke hub und ri\u00df sie in der Angst, sie k\u00f6nnten die gl\u00e4nzenden Kacheln einsauen, mit seinen H\u00e4nden an sich; stand also mit seinem \u00fcbel riechendem Fang da, als sich das Becken leerte, und machte gro\u00dfe Augen.<\/p>\n<p>Auch erfuhr ich, da\u00df Russen nicht selten das Sp\u00fclbecken auf Hotelklos mit Heizspiralen zum Kochen von Eiern benutzen.<\/p>\n<p>Ansonsten dr\u00fcckten wir uns beim Abschied nat\u00fcrlich etwas zu lange die Hand, um Unverg\u00e4nglichkeit zu vermeiden, obwohl sie mir, nachdem sie im dunklen Treppenhaus grazi\u00f6s meinen Arm ergriffen hatte, auf einen leichten Gegendruck meinerseits mit einem bestimmten &#8220;WCJO&#8221; reagierte. Auch vermag sie es angenehm kontrastierend MATOM zu Fluchen, und dies sogar mir zur Liebe, reagierend auf einen anerkennenden Blick, zu wiederholen. Auch wurde in dieser Runde betont offen, bis zu einer gewissen, recht bald anzusetzenden Grenze, von Homosexualit\u00e4t und anderen Problemen sexueller Natur gesprochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei meinem Balkonnachbarn gehen jetzt schwere Jungs mit Schie\u00dfeisen ein und aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;&gt; <a href=\"http:\/\/jkoehler.diskstation.me\/wordpress\/diaries\/tagebuch-leningrad-st-petersburg-tbilisi-1991-1993\/georgien-1992-93\/tbilisi-18-dezember-1992\/\">next page<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute mit Ljoscha, der sich bewu\u00dft f\u00fcr mich zu einem Schl\u00fcssel zur hiesigen Intelligenzija macht, auf einer Totenfeier anl\u00e4\u00dflich des einj\u00e4hrigen Verschiedenseins einer Eteri Petrowa Toporidse gewesen. Diese war enge Freundin der durchaus nicht unbekannten K\u00fcnstlerin Elena Achwlediaki (1902-1975), deren Wohnhaus sie nach dem Tod der K\u00fcnstlerin als Museum weiterf\u00fchrte. 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